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Depression in Deutschland

2013, 2014, 2015 ... > Probleme häufen sich

In Deutschland gibt es immer mehr depressive Menschen. Zwischen 2004 und 2008 nahm ihre Zahl um 23 Prozent zu, wie eine in Berlin veröffentlichte Untersuchung der KKH-Allianz ergab.

Es ist die Angst um den Job, gepaart mit einem generellen Gefühl der Verlorenheit, die die Volkskrankheit Depression auf ihrem Vormarsch vorantreibt. So jedenfalls begründet die KKH-Allianz die Ergebnisse ihrer jüngsten Studie. Diese belegen einen enormen Anstieg der Betroffenenzahlen: Ließen sich 2004 nur 845 Bayern stationär wegen Depressionen behandeln, waren es vier Jahre später bereits 1.187, das sind fast um die Hälfte mehr.

Damit stellt der Freistaat Bayern einen Negativrekord im bundesweiten Vergleich auf: Die Zahl der betroffenen Deutschen nahm im Durchschnitt nur um 23 Prozent zu. Die Krankenkasse errechnete die Zahlen aus den in Krankenhäusern behandelten Fällen. Damit umfasst die Statistik nur besonders schwere Formen von Depressionen und ähnlichen psychischen Erkrankungen. Die Grauzone ist groß, Experten zufolge leiden vier Millionen Deutsche an dem, was man früher gern harmlos und poetisch als Melancholie abtat. Dabei schätzen die Epidemologen, dass nur jede dritte Depression als solche erkannt und noch nicht einmal jede zehnte angemessen behandelt wird.

Besonders betroffen seien junge Männer unter 20 Jahren, bei denen ein Anstieg um 41 Prozent zu verzeichnen sei. Insgesamt gab es der Studie zufolge den größeren Zuwachs jedoch bei Frauen mit einem Plus von 24 Prozent gegenüber 20 Prozent bei Männern. Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut KKH-Allianz unter anderem die Wirtschaftskrise und damit verbundene Existenzängste ebenso wie eine zunehmende Orientierungslosigkeit in der globalisierten Gesellschaft. Auch seien Depressionen heute weniger tabuisiert.

Depressionen plagen vermehrt junge Menschen (weitere Studie)
Laut eines aktuellen DAK-Gesundheitsreports stiegen die psychisch bedingten Krankheitstage von Arbeitnehmern noch nie so stark wie im Jahr 2010, rund ein Achtel aller Krankheitstage sind mittlerweile auf Depressionen zurückzuführen.

Junge Arbeitnehmer scheinen von diesem Trend besonders betroffen zu sein:
Jeder zehnte 15- bis 25-Jährige leidet chronisch unter psychischen Erkrankungen.

Laut einer Studie der TK fehlen die jungen Arbeitnehmer sogar doppelt so oft, wie ihre betagteren Kollegen. Aus einer Umfrage der DAK ging zudem hervor, dass dies nicht immer nur auf Überforderung
(Burn-Out), sondern auch aus Unterforderung resultieren könnte.

Die Ursachen sind nicht nur darin zu suchen, dass der soziale Stress unserer globalisierten Welt und die Wirtschaftskrise Ängste schüren. Die Statistiker führen den Anstieg auch darauf zurück, dass die Krankheit zunehmend enttabuisiert wird, und man sich nun outen kann.

Neue Sonderform der Depression vorgestellt - die Verbitterungsstörung
In der neuen Ausgabe von 'Psychotherapy and Psychosomatics' stellte Professor Michael Linden von der FU Berlin die 'embitterment disorder' ('Verbitterungsstörung') vor, die man bisher als Depression, somatoforme Störung oder Angst diagnostizierte.

Doch die wachsende Anzahl der Betroffenen entwickelt ein typisches 'Störungsmuster', das man unter diesem Begriff nun systematisch zusammenfassen und zielgerichteter behandeln kann. Die Erkrankten gelten therapeutisch als eine 'schwierige Klientel'.

Die Verbitterungsstörung ist am ehesten mit 'posttraumatischen Belastungsstörungen' vergleichbar, wie z.B. bei Todeserlebnissen und Gewalttaten, die aber durch eine schwere Kränkung ausgelöst wird, vor allem im Beruf (50 %) und in der Familie (33 %).

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